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Aigner Immobilien, Nebenkostenabrechnung – Aigner Immobilien informiert über wichtige Fristen für Vermieter und Mieter
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Nebenkostenabrechnung – Aigner Immobilien informiert über wichtige Fristen für Vermieter und Mieter


15.11.2017

Das Gesetz gibt bei der Nebenkostenabrechnung klare Termine vor, die Vermieter und Mieter einzuhalten haben. Beim Thema Abrechnungszeitraum verhält es sich wie folgt: Ein Vermieter darf maximal über einen Zeitraum von zwölf Monaten eine Abrechnung erstellen. In den meisten Fällen entsprechen diese zwölf Monate dem Kalenderjahr, also dem Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Aber auch über den Jahreswechsel hinausgehende Abrechnungszeiträume sind möglich, sofern sie einen Zeitraum von höchstens zwölf Monaten abdecken. So ist beispielsweise ein Abrechnungszeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres möglich. Rechnet ein Vermieter über einen längeren Zeitraum als zwölf Monate ab, so ist dies unzulässig. Der Mieter kann dann die Zahlung verweigern. Martin Steinbeiß, Leiter Vermietung beim Maklerhaus Aigner, erklärt: „Ein Abrechnungszeitraum von weniger als zwölf Monaten ist hingegen zulässig – allerdings können dann auch nur Kosten für diesen Zeitraum abgerechnet werden.“

Auch bei der Abrechnungsfrist gilt es für Vermieter, genaue Zeitvorgaben zu beachten. So muss die Nebenkostenabrechnung dem Mieter spätestens mit Ablauf des zwölften Monats nach Ende des entsprechenden Abrechnungszeitraums schriftlich zugegangen sein. Martin Steinbeiß warnt: „Wird die Abrechnungsfrist versäumt, bleibt der Vermieter auf den Nebenkosten des Mieters, die nicht durch dessen Vorauszahlungen abgedeckt sind, sitzen.“ Trifft den Vermieter keine Schuld für die Versäumnis der Abrechnungsfrist, so kann er weiterhin die Nachforderungen geltend machen. Dies ist allerdings nur in wenigen Ausnahmefällen der Fall, wie beispielsweise bei langer Krankheit des Vermieters, einem unvorhersehbaren Ausfall des Computers, einem Poststreik, zu spät zugegangenen Bescheiden, welche der Vermieter für die Abrechnung benötigt – jedoch nur, wenn er sich um die rechtzeitige Zusendung tatsächlich bemüht hat. Ergibt sich aus der Nebenkostenabrechnung hingegen ein Guthaben für den Mieter, hat der Mieter natürlich weiterhin einen Anspruch auf Auszahlung des Guthabens.

Weitere Fristen: Die Widerspruchsfrist gewährt dem Mieter einen Zeitraum von zwölf Monaten nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung, in denen er diese genau prüfen und ggf. Einwände erheben kann. Der Mieter muss seinen Widerspruch entsprechend begründen. Typische Fehlerquellen sind dabei, inwiefern die Betriebskosten auf den Mieter überhaupt umgelegt werden dürfen, inwiefern die richtige Abrechnungsart gewählt worden ist und/oder ob einzelne Kostenpositionen genau bezeichnet und belegt worden sind.
Die Zahlungsfrist sieht vor, dass offene Forderungen aus der Nebenkostenabrechnung innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Abrechnung beglichen werden müssen – das gilt für Mieter und Vermieter.

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